Am 1. Mai im Jahre 2011 versammelten sich abermals hunderte Deutsche – jung wie alt, um auf die sozialen Missstände und die Tag für Tag zum Himmel schreiende Ungerechtigkeit, welche unserem Volke widerfährt, aufmerksam zu machen. Am Tag der deutschen Arbeit als traditioneller Kampftag für alle ehrlich arbeitenden Deutschen, wurde in Heilbronn der Protest gegen unsere Ausbeutung und Unterdrückung lautstark auf die Straße, direkt vor die „Agentur für Arbeit“ getragen.
Der diesjährige 1. Mai in Heilbronn und Brünn stellte den Höhepunkt der Kampagne „Fremdarbeiterinvasion stoppen – Arbeitsplätze zuerst für Deutsche!” dar. Dieses Mal schlossen sich nicht nur deutsche freie und parteigebundene Kräfte dem Aktionsbündnis an, sondern auch Organisationen außerhalb der BRD-Grenzen. So konnte man dieses Jahr ein geschlossenes europäisches Zeichen gegen den Raubtierkapitalismus setzen. Ein Versuch den nationalen Aufmarsch in Brünn zu Gunsten einer Roma-Versammlung zu verbieten scheiterte bei den zuständigen Gerichten. Nach Medienangaben versammelten sich am 1. Mai 2011 zirka 650 Nationalisten in der mährischen Arbeiterstadt Brünn.
Weiden. Am 1. Mai 2011 entschlossen sich einige nationale Aktivisten der oft von Antifaschisten verwendeten Parole „Alles Gute kommt von oben” an diesem Tage eine positive Bedeutung zu verleihen! Als geeigneter Ort für den kreativen Protest, bot sich hierfür die zentrale DGB-Kundgebung zum 1. Mai in Weiden an.
In unmittelbarer Nähe der redenschwingenden Gewerkschaftsbonzen und ihrer gelangweilten Zuhörerschaft wurden mehrere mit Helium gefüllte Luftballons in Position gebracht, welche gegen 12 Uhr mittags in Richtung DGB- Kundgebung starteten. An den Ballons befand sich ein mehrere Meter großes Transparent mit der Aufschrift „Fremdarbeiter stoppen!”. Beim Anblick dieser fliegenden Maibotschaft wurden einige Besucher der Gewerkschaftsveranstaltung regelrecht aus dem Schlaf gerissen und es entstanden zahlreiche unruhige Diskussionen. Zeitgleich verteilten Aktivisten Flugblätter über die bevorstehende Fremdarbeiterinvasion, die wir Deutschen der neuen EU-8-Regelung zu „verdanken” haben und die so manchen Arbeiter noch den Job kosten wird. So blieb auch der diesjährige 1. Mai für die Gewerkschaftsbonzen und ihr Klientel nicht ohne nationale Beteiligung.
Auch in den letzten zwei Wochen kam es wieder zu zahlreichen Aktionen im Zusammenhang mit der Kampagne „Fremdarbeiterinvasion stoppen!”. Mit ihr wird süddeutschlandweit für die 1. Mai Demonstration in Heilbronn mobilisiert. Das Thema ist brandaktuell, schließlich fallen dann alle Einschränkungen der Arbeitnehmerfreizügigkeit für die neuen EU-8 Staaten aus den Ostblockländern weg. Arbeitnehmer aus diesen neuen Länder können dann alle Arbeitsplätze in Deutschland annehmen. Betrachtet man das im Zusammenhang mit den deutlich niedrigeren Löhnen zum Beispiel in Polen und Tschechien, so kann man sich leicht aus malen, welchem Druck der deutsche Arbeitnehmer bald ausgesetzt sein wird.
Am 29. und 30. April 2011 zogen nationale Aktivisten in Kist, Kitzingen, Leinach, Reichenberg, Würzburg und Zellingen los, um die Bürger über die Arbeitnehmerfreizügigkeit ab dem 1. Mai 2011 zu informieren, sowie auf die nationale 1.Mai-Demonstration in Heilbronn hinzuweisen.
Auf den Weg zur 1. Mai Demonstration des „Nationalen und sozialen Aktionsbündnisses 1. Mai“ in Heilbronn versammelten sich spontan ca. 100 Aktivisten aus der Rhein-Neckar Region und angrenzenden Regionen zu einer Kundgebung auf dem Mannheimer Bahnhofsvorplatz. Mit verschiedenen Transparenten zum Arbeiterkampftag und der drohenden Fremdarbeiterinvasion nahmen die Aktivisten vor dem Hauptbahnhof Aufstellung. Ein Redner machte immer wieder per Megaphon Durchsagen an die Durchreisenden sowie Zuschauer. Durch bengalische Feuer und Rauchbomben wurde die etwa 20minütige Aktion untermauert. Von Polizei und der Mannheimer Antifa war wenig bis nichts zu sehen.